Car Diagnostic Center 2016 – Free Edition
Der Car Diagnostic Center ist so aufgebaut, dass kein großes Handbuch nötig ist – alle Funktionen sind so angeordnet, dass sich auch Einsteiger ohne OBD2-Vorkenntnisse zurechtfinden.
Features
- Auslesen und Löschen von Fehlerdaten (Mode 2, 3, 7)
- Drucken von Prüfberichten samt Fahrzeugdaten und Werkstatt-Adresse
- Auslesen von Echtzeitdaten (PIDs 0x3–0x1F) tabellarisch und grafisch
- Geschwindigkeitstests mit frei wählbarer Start-/End-Geschwindigkeit
- Deutsche und englische Version
- Wahlweise automatisches Update
- Liste aller Fehlercodes mit Beschreibung
- Unterstützt OBD-Diag AGV4000 / AGV2055, mOByDic 2600 / 2700 / 3200
- Unterstützt ISO9141-2 9797/0808, KWP2000 Fast & Slow Init
- Aufzeichnen von Sensorwerten mit anschließender grafischer Auswertung
- Terminal für die manuelle Kommunikation mit dem Interface
- CSV-Export & Auslesen der Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN)
Die Hauptmasken
Verbindungsaufbau
Die Verbindungsaufbau-Maske listet bei erfolgreichem Verbindungsaufbau alle im Fahrzeug gefundenen OBD2-Steuergeräte auf – zum Beispiel Motor-, Getriebe-, Airbag-, Brems- oder Fahrwerk-Steuergerät. Wird mehr als eines gefunden, kann eines für alle weiteren Aktionen ausgewählt werden (Standard: Motor-Steuergerät). Zusätzlich sind hier die generellen Fahrzeuginformationen einsehbar (Interface, Protokoll, OBD-Typ, …).
Fehlerdiagnose
Leuchtet die Motorlampe auf, hilft die Fehleranalyse dabei, die Ursache zu finden statt teuer in die Werkstatt zu müssen. Der Car Diagnostic Center listet Fehlerinformationen samt Beschreibung auf und zeigt zusätzlich die Sensordaten zum Zeitpunkt des Fehlers:
- FreezeFrame-Daten (Mode 2)
- Gespeicherte Fehler (Mode 3)
- Bestehende Fehler (Mode 7)
Alle Fehlerinformationen lassen sich als Bericht inklusive Fahrzeugdaten und Werkstatt-Adresse ausdrucken. Auch das Löschen von Fehlern (MIL zurücksetzen) ist möglich.
Echtzeitdaten
Die Sensordatenmaske liest je nach Fahrzeug verschiedene PIDs aus – per Klick auf „Start“ im gewünschten Intervall (in Millisekunden). In der Ansicht „Sensordaten – Diagramm“ stehen dieselben Daten grafisch dargestellt zur Verfügung, z. B. praktisch für den Verlauf der Motor-Kühlwassertemperatur.
Beschleunigung
Mit dem Beschleunigungstest wird die Fahrzeugleistung gemessen. Start- und Stop-Geschwindigkeit sind frei definierbar, Motordrehzahl und Geschwindigkeit werden im Liniendiagramm dargestellt. Die Messung startet automatisch bei Erreichen der Start-Geschwindigkeit und endet bei der Ziel-Geschwindigkeit. Ergebnisse lassen sich speichern und später erneut analysieren.

Tipp: Normalerweise wird die Skalierung automatisch berechnet. Für bessere Vergleichbarkeit mehrerer Diagramme lässt sie sich per Rechtsklick → „Skalierung …“ auch fest einstellen.
Terminal
Für Experten gibt es ein Terminal zur manuellen Kommunikation mit dem Interface – besonders praktisch für das AGV-Interface. Das Terminal sollte nur von erfahrenen Anwendern genutzt werden, da es sonst zu Schäden am Fahrzeug kommen kann. Für das AGV-Interface wird „Text“ eingestellt, für das mOByDic-Interface „Hex“.
Daten-Analyse
Über „Funktion > Datenanalyse …“ öffnet sich ein Assistent, der Schritt für Schritt durch die Aufzeichnung gewählter Sensoren führt. Während der Aufzeichnung erscheint das Record-Symbol in der Statusleiste:

Die gespeicherte Datei kann anschließend unter „Datei > Analysedatei öffnen …“ geladen werden. Für jeden Sensor gibt es eine tabellarische und eine grafische Darstellung:
Tipp: Analysedateien lassen sich per Doppelklick oder Drag & Drop direkt öffnen – der Car Diagnostic Center startet dann automatisch.

OBD2-Emulator
Als zusätzliches Werkzeug wird ein Software-OBD2-Emulator mitgeliefert. Damit lässt sich die Funktionalität der Software testen, ohne ein Fahrzeug angeschlossen zu haben – Motordrehzahl, Geschwindigkeit und Motortemperatur können simuliert und FreezeFrame-Daten erzeugt werden. Für die Verbindung genügt ein RS232-Kabel zwischen OBD2-Emulator und Car Diagnostic Center, oder alternativ der reine Emulationsmodus ganz ohne Kabel.

VIN auslesen
Viele Fahrzeuge unterstützen das Auslesen der 17-stelligen Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN), über die sich unter anderem Bauort und -zeitpunkt bestimmen lassen. Da der Aufbau teils herstellerspezifisch ist, werden nicht immer alle Informationen ausgegeben. Wird das automatische Auslesen nicht unterstützt, kann die VIN – zu finden am Typschild oder im Fahrzeugschein – auch manuell eingegeben werden.

AGV-Interface anpassen
Bei einem AGV-Interface lässt sich der Identifikationstext (max. 33 Zeichen) ändern oder zurücksetzen – er wird direkt ins EEPROM geschrieben und in der Hauptmaske angezeigt.

Farbschema anpassen
Damit sich die Oberfläche ideal in die Umgebung einfügt, lässt sich im Konfigurationsdialog das Farbschema anpassen.

Systemvoraussetzungen
- Windows 7 / 10 / 11 (auch ältere Versionen ab Windows 98 funktionieren i. d. R.)
- .NET Framework 4.0
- RS232-Schnittstelle oder USB-Adapter mit RS232-Unterstützung
- Fahrzeug mit OBD2-Schnittstelle
- Interface: mOByDic 2600 / 2700 / 3200 oder AGV4000 / AGV2055
Download
Car Diagnostic Center 2016
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